DartSturm.de – C.A.T. Freddy – Steeldarts

In unserem heutigen Review möchten wir euch die DartSturm.de C.A.T. Freddy Steeldarts vorstellen. Die Darts haben eine Griffmulde, eine außergewöhnliche Form sowie verschiedene Griparten eingearbeitet.

Qualität & Verarbeitung

Die Qualität der Freddy Steeldarts von Dartsturm.de ist gut. Die Barrels sind aus 90 Prozent Tungsten gefertigt. Von den Barrelgewichten her sind die Darts in 22 Gramm und 24 Gramm erhältlich wobei die Barrels bei beiden Gewichten die gleiche Länge haben und sich nur im Barreldurchmesser unterscheiden. Die Länge beträgt bei beiden Gewichten 52,20 Millimeter, der Durchmesser bei den 22 Gramm Darts 6,70 Millimeter und bei den 24 Gramm Darts 7,00 Millimeter. Für unseren Test haben wir die 22 Gramm Variante gewählt.

Als Spitzen kommen in den DartSturm.de C.A.T. Freddy Steeldarts silberne Phantom Points zum Einsatz. Diese Spitzen zeichnen sich durch einen wirklich sehr guten Boardgrip aus. Wobei man hier etwas aufpassen muss. Bei unserem Target Pro Tour Board haben wir reihenweise Sisalfasern bis -büsche beim Herausziehen der Darts mit aus dem Board gezogen. Bei hochwertigeren Boards, wie z.B. dem Shot Bandit Duro oder dem Winmau Blade 5 Dualcore ist dies nicht der Fall gewesen. Nach einer längeren Testzeit haben wir die Spitzen auch einmal gegen andere Spitzen ausgetauscht. So sind ebenfalls die Target Storm Point Nano bei den Freddy Darts zum Einsatz gekommen. Diese Spitzen mit der Verdickung am Ende sind nahezu perfekt für die Barrelform der Freddy Steeldarts.

Die ersten ca. 3,30 Millimeter des Barrels verlaufen von der Spitze kommend etwas steiler konisch dicker werdend. In diesem Bereich sind feine Nanorillen eingearbeitet. Als nächstes folgt eine ca. 21,00 Millimeter lange Doppelringgripfläche mit 8,5 Doppelringgripelementen, die in einem flacheren Winkel in Richtung Shaft konisch dicker wird. Im Anschluss wurde eine Griffmulde in das Barrel eingearbeitet, welche mit einem sehr feinen Sharkgrip aus 25 Sharkgripelemente versehen wurde. Zum Abschluss kommt nochmal eine Doppelringgripfläche mit 3,5 Doppelringelementen. Hier hat der Barrel auch seinen maximalen Durchmesser von 6,70 Millimeter erreicht. Die letzten ca. 6,50 Millimeter des Barrels bestehen aus einer glatten Fläche, auf der Dartsturm.de sowie das Logo von Dartsturm eingelasert wurden. Diese Logofläche verläuft in Richtung Shafts konisch dünner werdend, um hier einen perfekten Übergang zwischen Barrel und Shaft zu ermöglichen. Die Gewinde der Shaftaufnahme sind sehr sauber gearbeitet. Beim Einschrauben der Shafts hat man hier nur minimal Spiel und wenn die Shafts fest sind, halten diese auch sehr gut im Barrel.

Die Barrels sind in silber gehalten. Lediglich die Vertiefungen der Doppelringgripflächen wurden mit einer grünen PVD-Beschichtung versehen. Dadurch, dass die Beschichtung nur in den Rillen aufgetragen wurde, konnten wir in unserem Test auch keinerlei Abnutzung feststellen.

Als Barrelgewicht gibt Dartsturm.de die Freddy Steeldarts mit 22 Gramm Barrelgewicht an. Die von uns gewogenen Gewichte betragen beim ersten Barrel 21,91 Gramm, beim zweiten Barrel 21,93 Gramm und beim dritten Barrel 22,01 Gramm. Somit ergibt sich ein maximaler Gewichtsunterschied von 0,10 Gramm. Dieses Ergebnis ist zwar auf den ersten Blick nicht perfekt, jedoch merkt man unserer Meinung nach diese 0,1 Gramm beim Spielen nicht.

Im Lieferumfang der DartSturm.de C.A.T. Freddy Steeldarts sind neben den drei Barrels mit den silbernen Phantom Points noch drei schwarze C.A.T. Grip Nylonshafts mit einer Länge von 41,00 Millimeter und schwarz grünen Dartsturm.de Flights in der Standardform. Alles zusammen wird in einem kleinen schwarzen Kunststoffcase mit einem Spitzenschoner geliefert. Verpackt wurde alles noch in die typischen Dartsturm.de Kartonverpackung.

DartSturm.de C.A.T. Freddy Steeldarts

Spielverhalten der Dartsturm.de Freddy Steeldarts

Auf das Spielverhalten der Freddy Steeldarts war ich schon sehr gespannt. Normal spiele ich persönlich am liebsten gradlinige Barrels mit einem angenehmen aber nicht zu scharfen Grip. Vom Griff her halte ich gradlinigen Darts mit Daumen und Zeigefinger sehr weit vorne und lege meinen Mittelfinger auf der Spitze ab. Bei den Freddy Steeldarts hat sich diese Art von Griff als etwas schwieriger erwiesen und ich habe versucht die Barrels da zu greifen, wo es gedacht ist, nämlich mit Daumen und Zeigefinger in der Griffmulde die weiter hinten am Barrel eingearbeitet ist. Schon nach relativ kurzen Testen der Darts habe ich mein passendes Setup gefunden. Dieses besteht aus 34,50 Millimeter langen Carbonshaften und den Dartsturm.de Flights in der Standardform.

Schon sehr früh in meinem Test hat sich abgezeichnet, dass mir diese Barrelform mit dem Grip sehr gut liegt. Und das alles entgegen meinen anfänglichen Erwartungen. An die Freddy Darts bin ich anfangs eher skeptisch ran gegangen. Dies sollte sich schon nach den ersten paar Würfen nicht bestätigen. Nach dem ich das passende Setup gefunden hatte, kam auch schnell die erste 180 und das erste gute Leg mit nur 15 Darts bis die 501 Punkte mit einem Wurf auf ein Doppelfeld auf null standen. Absolut positiv beeindruckt und euphorisiert ging mein Test dann die nächsten ca. 4 Wochen für täglich mindestens 1,5 Stunden weiter. Kurz um, diese Darts werden die nächste Zeit noch lange von mir gespielt und verschwinden nicht in den dunklen Katakomben meines Dartschranks. Im Gegenteil, ich persönlich bin schon am Überlegen ob ich mir nicht noch einen Satz Steeldarts und einen Satz der Freddy Softdarts hole.

Durch die spitz zulaufende Barrelform lassen sich die Freddy Steeldarts quasi auf einem Stecknadelkopf gruppieren. Diesen Effekt kennt man vielleicht von Simon Whitlock wenn er seine Darts gut gruppiert. Bei mir steckten die Darts mit den Flights leicht nach oben. Somit konnten die schon im Board steckenden Darts sehr gut von unten angespielt und von mir als Bande genutzt werden. Dadurch waren viele 180er und 140er möglich. Ab und an hatte ich den Fall, gerade bei so engem Spiel, dass der ankommende Dart etwas komisch auf den Flight des schon im Board steckenden Darts getroffen ist und somit etwas mehr abgelenkt wurde. Dadurch wurde dem Dart einiges an Wurfenergie genommen. Dank der ab Werk verbauten Phantom Points haben die Darts aber dennoch fast immer einen guten Halt im Board gefunden. Wie oben schon erwähnt, habe ich die Spitzen nach einer längeren Testzeit gegen die Storm Point Nano von Target ausgetauscht um zum einen einen besseren Übergang zwischen Spitze und Barrel zu bekommen und zum anderen weil ich persönlich ein großer Fan dieser Spitzen bin. Gegriffen habe ich die DartSturm.de C.A.T. Freddy Steeldarts mit Daumen und Zeigefinger im vorderen Bereich der Griffmulde und habe meinen Mittelfinger an der Nanogripfront des Barrels abgelegt. So bin ich am besten mit den Darts zurechtgekommen.

Der Verschleiß den ich an den Freddy Steeldarts festgestellt habe, hält sich meiner Meinung nach im Normalbereich. Dadurch, dass sich die Darts von mir sehr gut haben gruppieren lassen, sind leichte Dellen im Doppelringgrip und eine leichte Abnutzung des Nanogrips an der Front des Barrels nicht vermeidbar. Nach einiger Zeit hat sich der feine Sharkgrip in der Griffmulde etwas mit Dreck zugesetzt. Aber nach einer zweimaligen Reinigung im Ultraschallbad war der Grip wieder fast wie neu. Zum Reinigen des feinen Sharkgrips würde ich persönlich noch ein Dartreinigungsset wie das von Mission, bestehend aus drei verschiedenen Bürsten, empfehlen. Damit geht auch der letzte Dreck aus den feinen Rillen.

Den Balancepunkt der Darts, also der Punkt an dem die Barrels inklusive Spitzen aber ohne Shafts und Flights ausgewogen sind, habe ich bei 26,00 Millimeter von der Spitze kommend ermittelt. Somit sind die Freddy Steeldarts mit Shafts und Flights immer noch leicht kopflastig.

Die Gripstärke des Doppelringgrips finde ich persönlich zwischen den Darts von Danny Noppert und den Phase 3 Spielerdarts von Gary Anderson. Recht griffig aber nicht zu scharfkantig. Der feine Sharkgrip ist, wenn er sauber ist, sehr klebrig und dabei aber nicht zu scharf. Ab und an kam es anfangs vor, dass ich beim Wurf den Dart dadurch etwas nach unten gezogen habe. Dies vergeht aber nach kurzer Zeit wenn man sich an den Grip gewöhnt hat.

DartSturm.de C.A.T. Freddy Steeldarts

Persönliches Fazit zu den Dartsturm.de Freddy Steeldarts

Wie oben schon erwähnt, war und bin ich total positiv von den DartSturm.de C.A.T. Freddy Steeldarts überrascht. Die Darts gefallen mir persönlich so gut, das ich mit diesen noch einige Wochen und Monate nebenbei spielen werde. Jeder der auf der Suche nach einem neuen Dart und dabei auch etwas experimentierfreudig ist, sollte sich den Freddy Steeldart mal ansehen. Auch Spieler die diese Form mögen, werden hier mit einem wirklich interessanten Dart belohnt. Die Kombination aus Nano-, Shark- und Doppelringgrip ist ebenfalls sehr interessant und auch positiv zu erwähnen. Preislich liegt der Dartsturm.de Freddy Steeldart mit 79,95 Euro in der oberen Mittelpreisklasse.

Dartsturm.de - Freddy - Steeldarts

9.3
Verarbeitung 9.0
Preis/Leistung 9.0
Haltbarkeit 9.0
Optik 9.5
Spaßfaktor 10.0

Positiv

  • Gute Spitzen standardmäßig verbaut
  • Außergewöhnliche Barrelform
  • Verschiedene Griparten
  • Gute Griffmulde
  • Haltbare PVD-Beschichtung

Negativ

  • Spitzen können Board schneller kaputt machen

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