Mission – Kuro M1 – Softdart

Heute möchten wir euch ganz besondere Softdarts vorstellen. Die Kuro M1 von Mission. Was an den Mission Kuro M1 Softdarts besonders ist, wie er aufgebaut ist und wie sich die Darts spielen lassen, möchten wir euch im Folgenden etwas näher bringen.

Qualität & Verarbeitung

Die Qualität der Mission M1 Kuro Softdarts ist hervorragend. Die Barrels bestehen aus 95 Prozent Tungsten und zeugen durch diesen hohen Tungstenanteil von einer sehr guten Qualität. Die Softdarts gibt es in 21 und 23 Gramm Gesamtgewicht, wobei die reinen Barrelgewichte ca. 2 Gramm leichter sind. Für unseren Test haben wir die schwere 23 Gramm Variante der Muro M1 gewählt. Die Länge der Barrels beträgt hier 48,30 Millimeter und der maximale Durchmesser 6,40 Millimeter. Den Kuro Softdart gibt es in 4 verschiedenen Varianten und wird lediglich mit der Bezeichnung M1, M2, M3 und M4 im Namen unterschieden.

Als Spitzen kommen bei den Mission Kuro M1 Softdarts schwarze Standardspitzen aus einem relativ harten Kunststoff zum Einsatz. Der Übergang von der Spitze auf das Barrel ist unserer Meinung nach nicht ganz perfekt gelungen. Hier ist eine spürbare kleine Kante festzustellen. Die Front der Barrels verläuft auf die ersten ca. 2 Millimeter leicht konisch dünner werdend in Richtung Spitzen. Direkt danach folgt die erste Gripfläche, welche aus einem sehr feinen Trippel-Ringgrip besteht. Um diesen Trippel-Ringgrip auch optisch etwas genauer Dar zustellen, wurde jede 3 Rille mit einer silbernen Beschichtung versehen, während der Rest des Barrels mit einer schwarzen Beschichtung veredelt wurde. Diese erste Gripfläche hat eine Länge von ca. 22 Millimeter und ist vom Gripgefühl her nicht sehr scharf und eher ein bisschen klebend. Nach der Trippel-Ringgripfläche wurden ein feinerer und ein etwas breiterer Ring eingearbeitet. Diese zwei Ringe bieten einen etwas schärferen Grip als die erste Gripfläche. Optisch kann man diese zwei Ringe auch als Trennung der beiden Hauptgripflächen sehen, denn direkt danach kommt die zweite Gripfläche mit einer Länge von ca. 14,5 Millimeter, bei der eine Mischung aus dicken, ca. 1 Millimeter starken und dünnen, ca. 0,5 Millimeter starken Rillen mit eingearbeiteten Axialrillen zum Einsatz kommen. Griptechnisch ist diese zweite Fläche deutlich schärfer und bietet einen recht ordentlichen Grip. Von der Optik her erinnert uns der hintere Grip der Mission Kuro M1 Softdarts an den Grip der Target Agora A32 Softdarts. Nur ist er bei den Kuro feiner und kleiner. Die letzten 4 Millimeter der Barrels verlaufen leicht konisch dünner werdend um so einen perfekten Übergang zwischen Barrel und Shaft zu ermöglichen. Auf dieser glatten Fläche ist auch das Logo von Mission eingelasert. Die Gewinde der Spitzen- und Shaftaufnahme sind gut gearbeitet, haben allerdings etwas mehr Spiel beim Eindrehen der Shafts oder Spitzen. Sitzen die Spitzen und die Shafts aber erstmal fest im Barrel, bieten die Gewinde einen ordentlichen Halt.

Im Lieferumfang der Mission Kuro M1 Softdarts ist folgendes enthalten: 3 mal schwarze Softdartspitzen, 3 mal Mission Kuro M1 Barrel, 3 mal Mission Grip Lock Shafts mit einer Länge von 41 Millimetern, sowie drei Mission Kuro Flights in der Standardform oder auch No.2 auf denen in Hochglanz ein Samurai zu sehen ist.

Mission gibt die Kuro M1 Softdarts mit einem Gesamtgewicht von 23 Gramm und +/-0,05 Gramm Match Weighed an. Die von uns gewogenen Gewichte betragen beim ersten Dart 23,04 Gramm, beim zweiten Dart 23,05 Gramm und beim dritten Dart 23,07 Gramm. Somit ergibt sich ein maximaler Gewichtsunterschied von gerade einmal 0,03 Gramm und die angegebenen Match Weighed Kriterien werden super eingehalten. Dieses Ergebnis zeugt von einer hervorragenden Verarbeitung der Mission Kuro M1 Softdarts.

Mission Kuro M1 Softdarts

Spielverhalten

Auf das Spielverhalten der Mission Kuro M1 Softdarts war ich besonders gespannt. Unsere Testdarts sind mit 23 Gramm die bisher schwersten Softdarts die von uns getestet wurden und sollten somit auch stark an das Gefühl von Steeldarts ran kommen. Ebenfalls das Gradlinige und ausgewogene Barrel ist ganz nach meinen Vorlieben.

Als Setup habe ich mein Standardsetup bestehend aus Shafts in 41 Millimeter Länge und Flights in der Standardform genutzt. Quasi genauso, wie es auch im Lieferumfang enthalten ist.

Das erste Gefühl der Kuro M1 hat mir schon mal sehr gut gefallen. Vom Gewichtsgefühl hat man hier ordentlich was in der Hand. Der vordere Grip ist sehr angenehm und der hintere leicht aggressiv. Da ich persönlich eher einen sanften Grip bevorzuge und meine Darts mit Daumen und Zeigefinger sehr weit vorne greife, haben mir die Kuro M1 auch hier sehr zugesagt. Bei meinem Test habe ich auch einfach mal die Spitzen mit den Shafts getauscht um so die schärfere Gripfläche nutzen zu können. Dies ist bei Softdarts ja ganz einfach möglich. Allerdings war mir dieser Grip etwas zu scharf wodurch ich bei meinem Wurf einige Darts verrissen habe. Was mir etwas negativ aufgefallen ist, war dass sich der feine Ringgrip recht schnell mit Dreck zugesetzt hat. Dadurch ist das leicht klebende Gefühl leider schnell verloren gegangen. Hier kann man aber durch ein Ultraschallbad oder aber zum Beispiel durch das Mission – Darts Reinigungs Set Abhilfe schaffen. Der Verschleiß am Barrel und an der Beschichtung war in Form von Abnutzung der Beschichtung und leichten kleinen Dellen im Grip festzustellen, welcher sich aber meiner Meinung nach im Bereich des Normalen ansiedeln und auch nicht vermeiden lässt.

Durch das relativ hohe Gewicht der Darts haben sich die Mission Kuro M1 Softdarts sehr schön spielen lassen. Man benötigt bei seinem Wurf nicht mehr so viel Kraft und kann so seinen Wurf flüssiger gestalten wodurch meiner Meinung nach auch das eigene Spiel besser wird. Das höhere Gesamtgewicht hat aber auch Nachteile beim Softdart. Hier ist der Verschleiß von Shafts und Spitzen durch Bouncer, die ja bekanntlich bei Softdart doch häufiger vorkommen, schon deutlich höher als bei leichteren Softdarts. Hier kommt es aber auch zusätzlich auf den Boden drauf an, auf den die Darts bei Bouncern fallen. Schützt man seinen Boden durch einen Teppich oder eine Gummimatte, so kann man den Verschleiß gut verringern wenn die Darts dadurch etwas abgefangen werden.

Getestet habe ich den Mission Kuro M1 Softdart auf einigen Löwen Dartautomaten. Probleme mit dem Gesamtgewicht von 23 Gramm hatte ich hierbei keine. Lediglich ist der Einschlag im Automaten etwas lauter.

Mission Kuro M1 Softdarts

Persönliches Fazit zu den Mission Kuro M1 Softdarts

Mir persönlich haben die Kuro M1 Darts sehr gut gefallen. Durch das hohe Gewicht kommt man ein Stück näher an das Spielgefühl von Steeldart heran. Interessant dürfte der Mission Kuro M1 vor allem für Spieler sein, die gerne Soft- und Steeldart spielen, aber nur einen Satz Darts nutzen möchten. Durch das gradlinige Barrel und das schicke Design sind diese Darts ebenfalls sehr interessant. Preislich ist der Kuro M1 mit 76,95 Euro im Mittelfeld anzusiedeln und durchaus eine Überlegung wert. Ich werde den Kuro M1 für mich persönlich noch einige Zeit spielen da er einfach Spaß macht und kann diese Darts auch weiter empfehlen.

Mission - Kuro M1 - Softdarts

9.4
Verarbeitung 9.5
Preis/Leistung 9.0
Haltbarkeit 9.0
Optik 10.0
Spaßfaktor 9.5

Positiv

  • Hochwertiger 95% Tungsten Barrel
  • Gutes Preis/Leistungs-Verhältnis
  • Hohes Gesamtgewicht von 23 Gramm
  • Super Match Weighed Ergebniss

Negativ

  • Grip setzt sich schnell mit Dreck zu

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